Vor langer Zeit hatte ich mal ein Dept. über Oscar-Filme, das ich eigentlich fortsetzen sollte. Gestern aber habe ich mir diesen Film angesehen und zwar angeregt durch einen Beitrag von Professor Rock über Bad Moon Rising. Herr Fogerty nämlich hat einen Teil der Lyrics diesem Film entnommen. [weiter]
Dietmar Dath hat eine hymnische Rezension geschrieben. Da kam, möchte man vermuten, sein Anti-Amerikanismus durch. Und auch Scaruffi zählt diesen Film zu den besten des Jahres. Keine Ahnung, welche Entschuldigung der hat. [weiter]
Ein Mann betritt, vorsichtshalber bewaffnet, ein Haus. Wir befinden uns auf Sizilien. Sein Sohn soll im Auto warten. Im Haus liegen in jeder Ecke Leichen. In einem Kellerraum wartet angekettet Denzel Washington schon auf ihn. So ähnlich wie Scarlett in den Avengers ist er dennoch Herr der Situation. Und er tötet den Mann und die anderern Jungs, die noch herumstehen. Denzel ist der Equalizer. Der war mir vorher nicht bekannt, aber er ist wohl so eine Art Punisher. Wie sich am Ende zeigt, versucht er, erfolgreich natürlich, einem armen Alten, der um seinen Pensionsfond betrogen ward, seine Kohle zurückzugeben. [weiter]
Vor einem Jahr kam ein Film ins Kino über Stanislaw Ulam und seine “Abenteuer” in Los Alamos. Der hat mir gut gefallen. Nun kommt ein Film über seinen Boss, Robert Oppenheimer. Der hat vermutlich 100-mal soviel gekostet und wird 1000-mal so viel einspielen. Ist er auch besser? Ja, aber höchstens dreimal so gut. Vielleicht auch nur anderthalb mal so gut. [weiter]
Als die ersten Gerüchte aufkamen, es würde einen Barbie-Film geben, war ich ziemlich sicher, dass ich nicht zum Zielpublikum gehören würde. Aber nach den ersten Rezensionen und Vorschauen war klar, dass dieser Film für jeden ist, für die, die Barbie lieben, für die, die Barbie hassen. Aber auch für alle, denen Barbie eigentlich s_egal ist. [weiter]
Tom Cruise und sein Rumpf-IMF jagen zwei Schlüsselhälften, mit denen irgendwie die ENTITÄT ausgeschaltet werden können soll. Ausschalten will sie Tom, alle anderen, einschließlich natürlich seine Vorgesetzten, wollen die nutzen, um die ganze Welt zu unterdrücken. Die ENTITÄT, versteht sich, ist eine KI. [weiter]
Ein neuer Film von Wes Anderson. Den zu sehen natürliche Pflicht. Und Vergnügen? Ehrlicherweise hatte ich nach ungefähr 20 Minuten so meine Zweifel, diesmal, dachte, übertreibt er doch. Alles wie gehabt, nur noch skurriler, noch pastelliger, noch mehr bekannte Schauspieler in zum Zeil winzigen Rollen. [weiter]
Volume 3. Die ersten eineinhalb Stunden fand ich großartig. Visuals und Humor. Check. Obwohl Chris Pratt längst nicht mehr die Energie der ersten beiden Volumes hat. Und auch ein wenig dicklick ist. Die Rocket-Origin-Geschichte (erschaffen vom High Evolutionary) wird verwebt mit der oft-genug-gehabten Mitglied-der-Truppe-lebensgefährlich-verletzt Geschichte. Inklusive der sehr überflüssigen Wendung du sollst sterben, aber noch nicht jetzt. Die Version von Saldana, die mitspielt liebt unseren Helden nicht und lernt das auch im Verlauf der Handlung nicht. Kein Wunder, der ist ja auch dicklich. Und Warlock dafür dümmlich. [weiter]
John Malkovich darf als Seneca mehr oder weniger pausenlos reden. Und das macht er großartig, natürlich. Wie sinnvoll das ist, was er redet, steht auf einem anderen Blatt. [weiter]
Der Film hat nicht so wirklich glänzende Kritiken erhalten. Aber anderseits, wie schlecht kann ein Film sein, in dem Michelle Pfeiffer mitspielt? Eben. [weiter]
Hugh Jackman spielt den Vater des depressiven Zen McGrath. Und da ihm sein Vater, Anthony Hopkins, ein schlechtes Beispiel gegeben hat, versucht er es besser zu machen. Er nimmt den jungen Mann, der bisher bei der Mutter, Laura Dern, gelebt hat in seine junge Familie auf. Aber, wie sich herausstellt hilft das auch nicht viel. Der Junge schwänzt weiter die Schule. Was angeblich niemandem auffällt, bis ihn die junge neue Frau, Vanessa Kirby, zufällig im Park sieht. Es folgt ein versuchter Selbstmord und dann das eigentliche Drama. [weiter]
Seit einiger Zeit befindet sich der Film bei Netflix. Aber warum eine Neufassung, wenn es schon einen guten Film gibt? Den von Lewis Milestone aus dem Jahre 1930. [weiter]
Ein Mann wartet im Pub auf seinen besten Freund. Der kommt auch irgendwann, setzt sich aber an einen anderen Platz. Er will, stellt sich heraus, mit unserem Mann, dem grandiosen Colin Farrell, nichts mehr zu tun haben. Nein, sie hatten keinen Streit. Brendan Gleeson, der Freund, hat nur keine Lust mehr, seine Zeit mit Colin zu verschwenden. Denn der ist vielleicht der netteste Mann des Dorfs (wir befinden uns auf einer irischen Insel) aber vielleicht nicht der hellste. [weiter]
Nachdem in Onion Hugh Grant in einer Mini-Szene der einzige Lichtblick war, mussten wir ihn uns als, wie es in einer Kritik hiess, „schleimigen“ Waffenhändler ansehen. Natürlich war er nicht schleimig sondern charming. Gut, ein wenig schleimig. [weiter]
So richtig toll fand ich den ersten Black Panther nicht. Und am allerblödesten darin seine Schwester, gespielt von der talentlosen, schlau sein sollenden Letitia Wright. Und ausrechnet die soll nun die Nachfolgerin werden. Wenn schon ein Mädel Panther sein soll, warum dann nicht wenigstens Lupita Nyong’o, die über die nötige Austrahlung verfügt. Oder noch besser, die Mutter, Frau Bassett! Und noch mehr Frauenpower, denn der Vibranium-Detektor wird von young, gifted, black and female entwickelt. [weiter]
Ein Film, der in den 30er Jahren in New York spielt. Und (ein wenig) in Amsterdam. Mit Christian Bale und De Niro und Michael Shannon und einem Schwung anderer bekannter Schauspieler. Wie schlecht kann der sein? Und die Vorschau fand ich gut. Und es gab eine gute Besprechung im Radio. [weiter]
Eine Bowie-Dokumentation, mit Bowie, Bowie und nichts als Bowie. Der Regisseur, Brett Morgen, geht davon aus, dass jeder, der sich das ansieht, eh schon alles über Bowie weiß. Er verzichtet darum auf störende Information und zeigt lieber Bowie, Bowie und nichts als Bowie. Manchmal kommen ganz kurz als Stichwortgeber noch Talkshow-Moderatoren vor. So zum Beispiel mein Freund Dick Cavett. (Habe ich mir nachher im Zusammenhang ganz angesehen. Und man sieht schön, wohin Drogen den Menschen bringen.) [weiter]
Eine alleinstehende aber in sich ruhende Frau findet in Instanbul eine Flasche, die einen Dschinn enthält. Der will ihr, wie es sich gehört, drei Wünsche erfüllen. [weiter]
Nach dem Thor-Debakel trifft es sich, dass der nächste Film geschrieben und gedreht von einem gewissen Thor Klein wurde. Ein vergleichsweise low-budget Film. Es geht, wie der Eingeweihte, also ich zum Beispiel, schon richtig vermuten konnte, um Stanisław Ulam, der nämlich, womöglich mit leichter Ironie, seine Autobiographie so benannte. Die fand ich seinerzeit eher enttäuschend, obwohl der Mann sogar Go gespielt hat. [weiter]
In der guten Zeit, die manche Menschen aus biographischen Gründen gut nennen, pflegte die Freundin des Helden vom Schurken entführt zu werden und durfte sich dann gewiss sein, befreit zu werden. Stichwort: Damsel in Distress. [weiter]
Einer der Oscar-Nominierten. Was muss das für eine schlechetes Jahr gewesen sein, wenn jemand den ernsthaft als Anwärter auf den Besten Film sieht. [weiter]
Oscars nach der Pandemie. Nicht ganz. Zwischendurch wurden einige der Anwesenden von Regina Hall auf die Bühne zum Covid-Test geholt, darunter unser Timothee. Will Smith weigerte sich. Ein humorloser Mensch. Und dazu bösartig, aber dazu später mehr. [weiter]