Liedzeit

The Fantastic Four: First Steps

2026-07-25

Diesen Film hatte ich seinerzeit absichtlich ausgelassen, da mir Pedro Pascal als Reed Richards als zu blöd erschien. Aber nun ergab es sich, dass ich mir den doch anschauen durfte/musste.

Von den vier Fantastischen Vier ist leider nur Vanessa Kirby fantastisch. Lustigerweise war das bei der Eichinger-Verfilmung genau umgekehrt, da war das Invisible Girl die Schwachstelle. Joseph Quinn ist schauspielerisch nicht einmal so schlecht, aber er sieht debil aus. Und das ist besonders tragisch, weil er und nicht Pedro die Intelligenzleistung zu vollbringen hat.

Worum geht es? Die FV sind bei Beginn des Film schon etablierte Helden. In einer irgendwie 60s angehauchten Welt. Die Männer tragen alle Hüte. Sue ist in mildernden Umständen. Das trifft sich gut. Denn Galactus ist bereit, die Erde zu verschonen, wenn das Kind, Franklin, ihm ausgeliefert wird.

So weit so gut. Man versteht, dass Sue dagegen ist, die anderen auch. Was tun? Die ganze Erde in ein anderes Sonnensystem teleportieren! Nun kann ich viel akzeptieren, aber das geht mir dann doch zu weit. Ein Ei von a nach b, okay, aber einen ganzen Planeten? Und dafür muss Energie her. Und das bedeutet, dass Ben Grimm sich nicht rasieren darf!

Galactus ist schon auf Höhe des Jupiters, da fangen die mit den Vorbereitungen für den Coup an. Klar, dauert ja ein paar Monate vom Jupiter zur Erde.

Und als wäre das nicht beknackt genug, gelingt es dem jungen Storm mit einem einzigen Satz in ein paar Wochen eine ganze Aliensprache zu entschlüsseln. Vielleicht hat Herbie geholfen. Was ungefähr noch vier Potenzen unwahrscheinlicher ist, als die Teleportation eines Planeten.

Heimkino Polsum, 5/10


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