2026-05-16
ESC-Time, wie schön. Spätestens seit der Anglifizierung taugt das nichts mehr. Aber einmal kurz reinhören musste ich doch. Ich kam gerade an, als die Frage nach dem erfolgreichsten ESC-Lied beantwortet wurde. Klar, kommt auf Kritereien an. Punkte? Nee. Abstand zum zweiten? Erst recht nicht. Also Verkaufszahlen? Nicht Waterloo, auch nicht Save your kisses for me (was damals der Moderator der britischen Top 20, ich glaube, Tommy Vance, shit-music nannte), sondern Nel Blu Dipinto Di Blu von Domenico Modugno. Und das war der erfolgreichste Song, weil der auch mehr als 1000mal gecovert wurde. Volare. Ein einfaches, aber sehr schönes Lied.
Dann zurückgespult und Sarah Engels gehört. Was für ein elender Scheiß. Warum ist es nicht möglich, ein Lied zu wählen, für das man sich nicht schämen muss? Keine Melodie, Schwachsinnstext und sexistische Ausführung. Also eigentlich, die Erfolgsgaranten heute, oder? Danach kam der hochgehandelte israelische Beitrag. Nur um Nuancen besser, würde ich sagen. Dann schnell abgeschaltet.
Was tun? Die Veranstaltung boykottieren. Irgendein Vorwand wird sich schon finden lassen. Wegen der Teilnahme Großbrittaniens zum Beispiel.
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