Anna Vinnitskaya verzaubert die Laiszhalle, schreibt das Hamburger Abendblatt, und da möchte ich nicht widersprechen. Obwohl sich die Verzauberung bei mir in Grenzen gehalten hat. Ravel, Skrjabin, Brahms und Rachmaninow. Rachmaninow hatte Pepp. Hätte auch gut als Stummfilmbegleitung getaugt. [weiter]
Keiner weiß, wie er es gemacht hat. Jedenfalls ist es ihm gelungen, in den Staatsvertrag zur Einführung des Privatfernsehens hineinschreiben zu lassen, dass auf je 60 Minuten Proletenunterhaltung 10 Minuten Bildungsfernsehen zu produzieren waren. Wobei Bildungsfernsehen ausschließlich bedeutete, Alexander-Kluge-Sendungen. [weiter]
In dieser Woche sind drei Lösungsvorschläge eingegangen, davon war aber nur einer richtig. Das wundert mich, da ich dachte, eine ganz gute Intuition zu haben, was leicht und was nicht so leicht ist. Diesmal darum also noch leichter. [weiter]
Neulich hatte ich erst Gelegenheit, über Chuck Norris zu sprechen, weil er einen Punkt beim Pubquiz brachte, da ich mich daran erinnerte, dass er alle Liegstüzen zu machen in der Lage war. Leider kenne ich keine anderen der unzähligen anderen Anekdoten und Witze über ihn, und Filme von ihm auch nicht. [weiter]
Meine Zeitung hat ihm nicht weniger als drei Seiten gewidmet. Er muss also bedeutend gewesen sein. Ich selbst weiß leider so gut wie nichts über ihn. Herrschaftsfreier Diskurs und natürlich Historikerstreit, wo er wie ich vermutete, die Seite der Guten repräsentierte. Aber sonst? [weiter]
Kimmel war wieder dabei, durfte aber nur die Dokumentationen präsentieren. Und da wegen Müdigkeit im echten und im übertragenen Sinn ich diesmal nur die zweite Hälfte gesehen habe, kann ich nicht sagen, wie der Eröffnungsmonolog von Conan o'Brien war. Da ich den aber eh nicht so gut leiden kann, ist schwer vorstellbar, etwas verpasst zu haben. [weiter]
Es gab nur eine Lösung. Ich muss aber auch zugeben, dass beim Rätsel Musikwissen gefragt war, das über Seepferdchen-Niveau hinausging. Heute wieder etwas für alle, also ohne Spezialwissen zu lösen. [weiter]
Muss man das Buch von Joachim Meyerhoff verfilmen? Nicht unbedingt, aber wenn man es tut, dann so wie Simon Verhoeven hier.
Ein echtes Luxusproblem stellt sich, da ich nicht weiß, ob ich das Drehbuch und Regie oder die Darsteller mehr loben soll. [weiter]
Lange habe ich mich geweigert, aber irgendwann muss man den Tatsachen ins Gesicht sehen, und so besuchte ich heute erstmals das Seniorenkino. Und ich hätte mir keinen besseren Film aussuchen können. [weiter]
Fortsetzungen gelten gemeinhin als nicht so gut. Stimmt meistens. Auch in diesem Fall. Popeye Doyle soll in Marseilles einen Drogenmenschen fassen. Es gibt den erwartbaren Zoff mit der französischen Polizei. [weiter]
Neulich durfte Christoph Waltz im Criterion Closet seine Lieblingsfilme herauspicken. Wie fast jeder wählte er Jacques Tati, aber das nur nebenbei. Seine zweite Wahl war Werckmeister Harmonies von Béla Tarr und der sei, sagte er, gerade von uns gegangen. Hatte ich nicht mitbekommen. [weiter]
Die New York Times hielt es für geboten, mich mittels einer Push-Nachricht über das Ableben des berühmten Woodstock-Veteranen zu informieren.
Ich sagte dann meiner Gattin: „Country Joe McDonald ist gestorben.“ Sie darauf: "Und wie geht es Fish?" [weiter]