Neulich hat der Youtube-Algorithmus dieses schöne Video präsentiert. Darin werden alle 144 Lieder angespielt, die es in den 70er Jahren bis auf Platz zwei der Britischen Hitparade geschafft haben. Ich wusste noch, weil ich mich damals darüber geärgert hatte, dass drei meiner Lieblingslieder den ersten Platz nicht erreichen konnten (Sparks, Queen, Laurel & Hardy). Aber es gibt tatächlich dutzende von Liedern, die trotz, vielleicht machmal wegen, ihrer Klasse, nicht ganz nach oben kamen. Tatsächlich ist die Liste der #2s, würde ich sagen, viel besser, als die der #1s. [weiter]
Mit meinem sächsischen Migrationshintergrund habe ich mich immer Alice und Ellen Kessler verbunden gefühlt. Soweit das möglich ist, denn die Musik, die sie machten, war nun nicht die allertollste. Da half auch Peter Kraus nicht viel. Aber sie waren ja in erster Linie Tänzerinnen. Oder/und Zwillinge, und schön. [weiter]
Der gesamten „Ring”, aber ohne die lästigen Gesangseinlagen. Lorin Maazel hat sich die Mühe gemacht, die Orchesterpassagen aus den Wagner-Opern herauszudestillieren. Das klingt doch eigentlich wie eine prima Idee. [weiter]
In einem Interview in der FAZ mit Oscar Isaac wird der als Frankenstein in dem neuen Film von Guillermo del Toro vorgestellt. Und hier die Testfrage. Wer ist Frankenstein? (Nicht weiterlesen, erst beantworten.) [weiter]
Das Rätsel der letzten Woche wurde viermal gelöst, davon zweimal mit ein wenig Hilfe. Ich meine damit, zusätzlich zur Bilderkennung. Bilderkennung hilft heute auch, führt aber wenigstens nicht direkt zur Lösung. [weiter]
Caligula der Biologie. Das hat sich Edward O. Wilson ausgedacht. Und der muss es wissen. Die Rede ist von James Watson, der zusammen mit Francis Crick die Doppelhelix entdeckt hat, und dafür den Nobelpreis erhalten hat. [weiter]
Amrum ist bekanntlich der Abschluss eines Gebets. Das hat etwas Erhabenes. Kein Wunder, dass man über diese schöne Insel einen Film drehen muss. Hark Bohm vertraut die Ausführung, vielleicht altersbedingt, Fatih Akin an. [weiter]
Bei der letzten Theater-Besprechung vergaß ich zu erwähnen, dass es sich um den ersten Teil einer Trilologie handelte.
Nun also der zweite Teil, bei dem es um Emily Dickinson gehen soll. [weiter]
In einer Ecke sehen wir einen Haufen kaputter Instrumente. Und sechs Menschen auf der Bühne. Die tun erstmal nichts. Dann murmeln sie irgendwelche Hölderlintexte, am besten hinter einem Tubakoffer, damit man sie nicht verstehen kann. Ab und zu bricht ein Möbelstück zusammen. [weiter]
Kurz nach Urlaubsantritt starben prompt kurz hintereinander Robert Redford und Claudia Cardinale, die beide natürlich einen ausführlichen Nachruf verdient hätten. Pech gehabt. [weiter]