Letzter Tag des Urlaubs. Vom Autovermieter zum Flughafen per Shuttle. Der junge Fahrer muss 5 große und drei kleine Koffer in den Wagen verfrachten. Er nimmt den ersten großen Koffer, dann den zweiten großen Koffer, schön längs reingeschoben, dann die drei kleinen Koffer. Es bleiben drei große Koffer übrig. Er nimmt die drei kleinen Koffer und einen der großen wieder heraus. Schiebt den ersten Koffer auf die andere Seite und verlädt nun zwei große Koffer und zwei kleine Koffer. Es bleiben wieder Koffer übrig. Er wendet sich an uns und versucht offenbar uns klar zu machen, dass die Koffer nicht reinpassen und wir warten sollten. Aber die beste Ehefrau von allen (ich lese gerade mal wieder Kishon) schüttelt den Kopf. Zwar sind es noch drei Stunden bis zum Abflug, aber sie macht ihm klar, dass es um Leben und Tod geht: Wir müssen mit. [weiter]
Drei Lösungen. Wie schön. Das heutige Rätsel ist wieder schwer einzuschätzen. Ein Blick? Oder doch zwei oder drei. Muss jedenfalls für zwei Wochen reichen. Nächste Woche gibt es Urlaub und Rechnerabstinenz. [weiter]
Als ich meine schöne Zeit in New York hatte, fiel mir igrendwann The Alienist in die Hände. Ein Krimi der etwas anderen Art. Spielt Ende des 19. Jahrhunderts in NY und ein Alienist (Psychiater) muss Morde aufklären und wird dabei irgendwie von Teddy Roosevelt unterstützt. [weiter]
False Memory Syndrom. Also Spiel des Jahrhunderts. Italien – Deutschland 1970. 4:3 nach Verlängerung. Kennt ja jeder. Aber habe ich das wirklich gesehen? Vielleicht ja, vielleicht nein. Die Synapsen können sich nicht einigen. Und wenn ja, habe ich das „Ausgerechnet Schnellinger” verstanden? [weiter]
Voltaire wird ja dieses schöne Zitat zugeschrieben: Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen. [weiter]
Man freut sich ja immer, wenn jemand den Nobelpreis für Literatur erhält, den man kennt. So damals bei Alice. Oder ist das jetzt False Memory? Ich war auch sicher, was von ihr gelesen zu haben. Finde aber in meiner DB nichts. Mir fällt sogar der Titel ein: The Moons of Jupiter. Sollte ich das abgebrochen haben? Meine Erinnerung sagt mir, dass die Kurzgeschichten gar nicht so schlecht waren. Irgendwas stimmt hier nicht. [weiter]
B-Movies sind schwierig. Einerseits sind sie oft unprätenziös und päzise. Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein B-Movie so richtig miserabel ist, ungleich höher als bei einem A-Movie. Wenn da 100 Millionen verbraten werden, kann man mit einer zumindest soliden Produktion rechnen. Bei 30.000 kann einfach alles schlecht sein. Story, Setting, Schauspieler. [weiter]
Neulich hat mich der schlaue YouTube-Algorithmus mal aufgefordert, Lennart Schilgen eine Chance zu geben. Die hat der Mann genutzt, und mich zu einem wenn nicht gerade Fan, so doch wohlwollenden Zuhörer gemacht. Und richtig gut fand ich seine Reinhard Mey-Parodie: Der Tag, an dem ich Post von Reinhard Meys Anwalt bekam. [weiter]