Einen Kaiser stellen wir uns in einer Robe oder aber nackt vor. Der Kaiser jedoch trug ein Fußballtrikot. Wie uns Otto lehrte, kommt Libero aus dem Latainischen. Libro das Buch, der einzige Spieler, der lesen kann. Mochte man wohl glauben. Obwohl, trug Herr Breitner nicht immer die Rote Mao-Bibel mit sich rum? Und Otto weiter. Was ist das??? Da wird Beckenbauer von hinten gedeckt. Seit wann ist das denn erlaubt? [weiter]
Starsky & Hutch hat eine besondere Bedeutung für mich. Es war die erste Serie, die ich nicht mochte. Von denen, die man eigentlich sah. Eine schöne und wertvolle Erfahrung. Da kommt etwa im Ferhsehen, Primetime, wie man heute so schön sagt, und man braucht sich das nicht anzusehen. Wie großartig. [weiter]
Mit fünfzig wurde er für einen Oscar nominiert, aber das ist an mir vorbeigegangen. Mir fiel er, glaube ich, erstmals in Michael Clayton auf. Da war er über sechzig. Und seitdem, war er in jedem dritten Film dabei, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. [weiter]
Wäre ich zynisch würde ich sagen, er kam mit dem unverdienten Ruhm nicht zurecht. Aber bin ich nicht, und was kann er dafür, dass so ein belangloses B-Movie plötzlich von allen Menschen des Planeten (mit, soweit ich sehe, zwei rühmlichen Ausnahmen) als größtes Kunstwerk seit Birth of a Nation betrachtet wurde? [weiter]
Architekt der Einheit. Gemeint ist die Deutsche. Und Europa hat er auch zusammengeführt, irgendwie. Sagt die New York Times („pronounced SHOY-bleh“). Was ich in diesem Fall gerne glauben möchte. Famoser Mann. Dieser Schäuble. Euro gerettet und so. [weiter]
Klimbim. Eine kuriose Sendung, denn einerseits stellte sie im deuteschen Fernsehen etwas Spritziges, Aufrüttelndes, Revolutionäres dar, wofür nicht nur, aber wohl hauptsächlich nackte Brüste verantworltich waren. Und gleichzeitig war das irgendwie komplett spießig und doof. Ganz besonders die Sketche mit dem alten Opa waren überhaupt nicht zu ertragen. [weiter]
Hunderte Male will mir scheinen, ist mir auf Flohmärkten A.S. Byatts Besessen begegnet. Und vielleicht, bestimmt sogar, habe ich das auch gekauft. Wenn, dann liegt das Werk in irgendeiner Kiste. Ungelesen. [weiter]
Seit Jahren frage ich mich, ob es möglich ist, mit einem Lied anzufangen und dem ein Lied folgen zu lassen, das ein Cover eines anderen Liedes des Künslters des ersten ist, dann ein Cover eines Liedes des zweiten Interpreten etc., um dann beim ersten Lied wieder anzukommen. [weiter]
Rainer Erler ist von uns gegangen. Und ohne Meister G. hätte ich nicht wirklich gewusst, warum ich das betrauern muss. Fernseh-Science-Fiction wäre mir schon eingefallen, aber was genau hat er gemacht. Das Blaue Palais, aber meine Erinnerung daran ist leider nicht schwach sondern existenzlos. [weiter]
Der Untergang des Abendlandes begann bekanntlich mit der Einführung des Privatfernsehens in Deutschland. Und Gesicht von RTL war Hans Meiser als Anchorman von dem, was da als Nachrichten durchging. Und später machte er ganz fiese Formate. Der Mann mit der Pseudeseriösität. [weiter]
1966 habe ich mich noch nicht sonderlich, nein, gar nicht, für Fußball interessiert. Und so gehört zumindest die Wembley-Niederlage nicht zu meinen vielen Traumen. [weiter]
Irgendwo habe ich eine Staffel mit Solo für O.N.C.E.L. Leider konnte ich die gestern nicht finden. Dafür aber gab es auf youtube den Aufguß aus dem Jahre 83: The Return of the Man from U.N.C.L.E./Thunderball. [weiter]
Gary Wright. Den Namen kannte ich natürlich, aber was hat der für Musik gemacht? Kurz in Dream Weaver reingehört, aber so richtig überzeugt hat mich das nicht. [weiter]
Meinen ersten Job hatte ich bei einer Firma, die URW hieß. Die stellte Schriften her. Und dazu verwendeten sie ein eigenes Format, IKARUS, das auf Bézierkurven beruhte. Schriften und andere Graphiken konnten damit mathematisch beschrieben und exakt geplottet werden. Damit wurde die Firma groß und reich. Mein damaliger Chef, Peter Karow, darf als der Erfinder der digitalen Schriftspeicherung mit Outline-Formaten gelten. [weiter]
Es ist kein Geheimnis, dass ich ungerecht bin. Mir ist schon klar, dass meine Abneigung gegen Martin Walser daher rührt, dass er den Nachnamen von Robert usurpiert hat. Woran er, objektiv gesehen, keine Schuld hat. [weiter]
Mir ist so als hätte ich erst neulich über sie geschrieben, als eine Doku erschien, in der Nothing Compares 2 U nicht gespielt werden durfte, weil die bösen Erben von Prince es nicht wollten. [weiter]
Wie mag sich das anfühlen, im späten Alter plötzlich einen Mega-Bestseller zu haben? Das ist Harry Gordon Frankfurt passiert. Der 2005 ein Büchlein mit dem schönen Titel Bullshit veröffentlichte. Da war er 76. Und um Bullshit ging es. Was das ist, und warum wir immer mehr davon ertragen müssen. Dass die Bullshitter schlimmer sind als die Lügner, die immerhin so viel Respekt vor der Wahrheit haben, dass sie ihr Gegenteil verbreiten. Es folgte dann ähnlich schmal, aber längst nicht so gut, ein Büchlein über die Wahrheit. [weiter]
Dass sie eine Schönheit war, sagt Herr Kilb in der FAZ, tue vielleicht nichts zur Sache, verschweigen müsse man es aber auch nicht. Die Rede ist von Jane Birkin, die, wenn man ehrlich ist, auch nur für ein Lied, und eigentlich auch darin nur für das Gestöhne bekannt ist. Irgendwo habe ich sogar die Platte, konnte sie aber auf die Schnelle nicht finden, sonst hätte ich mir jetzt noch einmal den Rest angehört. Je t‘aime ... moi non plus. Selbst bescheidenste Französischkenntnisse lassen einen erahnen, was das bedeuten kann. Beziehungsweise, die sind nicht einmal nötig. Da konnte Donna Summer nicht mithalten. [weiter]
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins. Sobald das mal zusammengetippt war, ergab sich der Rest vermutlich von selbst. Man schwappt immer hin und her zwischen den Titel doof und genial findend. Große Erinnerungen an den Inhalt des Buches habe ich nicht. Mir will scheinen, dass ich die Hauptdarstellerin in der Verfilmung ganz bezaubernd fand. [weiter]