Im Radio hieß es heute morgen, dass Claus Peymann auch Menschen kennen, die nie ins Theater gehen. Stimmt, wegen der Skandale.
Wobei ich Peymann erst über Harald Schmidt kennengelernt habe. Damals in dem legendären Kurzdrama von Stuckrad-Barre. [weiter]
Neulich versuchte ich mir, Die Brücke von San Luis Rey anzusehen. Immerhin mit De Niro, Keitel und Byrne. Aber ich musste nach nicht einmal zehn Minuten aufgeben. Was mich auch nicht bei der Stange gehalten hat, war die Musik. Obwohl die von Lalo Schifrin war. [weiter]
Dem einen ist die SZ noch links, dem anderen schon längst rechts, für die einen bringt sie noch interessante Beiträge, für den anderen nur noch clickbait. [weiter]
Vor nicht so langer Zeit sah ich mir Love & Mercy, das Biopic über ihn an. Mit John Cusack, was etwas gewöhnungsbedürftig war. So richtig sympathisch kommt Brian Wilson da nicht rüber. Und krank war er sowieso. Jeder kennt die Geschichte. Das Genie, das das größte aller Alben nicht fertig stellen durfte. [weiter]
Der literarische Ruhm ist eine komische Sache. Warum ist John le Carré so viel bekannter und angesehener als Frederick Forsyth, obwohl Forsyth die ungleich besseren Bücher geschrieben hat? [weiter]
There’s a riot goin’ on, darf man angesichts der Ereignisse in LA gerade sagen. Obwohl es Schlimmeres gibt.
Das ist aber auch der Titel eines sehr berühmten, und auch guten Albums von Sly. [weiter]
Als ich seinerzeit nach Hamburg zog, kam ich nicht umhin, ab und zu Carlo von Tiedemann zu hören. Der hatte eine sehr brauchbare Stimme. Leider war das, was er zu sagen hatte, nicht immer die allererste Sahne. Tatsächlich muss ich sehr an mich halten, um ihn nicht einen ... zu nennen. [weiter]
Normalerweise kommen C-Promis hier nicht in den Genuss eines Nachrufs. Aber bei Naddel muss ich eine Ausnahme machen, denn sie war eine Nachbarin von mir, als ich noch in der schönen Anneliese-Rothenbaumchaussee wohnte. [weiter]
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich das erste Mal The Modern Dance hörte. Zuerst das Stück, bei Alan Bangs. Und natürlich kaufte ich mir die LP. 1978 gab es eine Menge guter Musik, aber Modern Dance ist in einer Liga für sich. Bei Scaruffi steht sie auf Platz sieben der besten Platten aller Zeiten. Ich widerspreche nicht. [weiter]
Er hatte den einzigen Job der Welt, der über dem des SPD-Parteivorsitzenden stand. Aber auch der hatte seine Nachteile. Man kann nicht umhin zu vermuten, dass Vizepräsident What’s his name politischen Druck ausübte, um eine Audienz zu erhalten. Dass das dem armen, kranken Mann den Rest gegeben hat, kann man sich allzu gut vorstellen. [weiter]
Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass ich mich mit südamerikanischen Schriftstellern immer schwer getan habe. Jedenfalls, wenn sie nicht Jorge Luis Borges waren. [weiter]
Val Kilmer hatte das Glück, dass seine ziemlich miese Batman-Vorstellung von George Clooney so weit in den Schatten gestellt wurde, dass man sich nicht mehr daran erinnert. Batman im Film. Ein Thema für sich. Richtig gut war keiner. Nicht einmal Adam West. [weiter]
Eigentlich bin ich mit meinem Jahrgang ganz glücklich. Alles was wirklich zählt, passierte als ich aufnahmefähig war. Gut, die Beatles hätte man vielleicht etwas aktiver noch mitbekommen wollen. Aber so insgesamt. [weiter]
Das nenne ich Anhänglichkeit, nur wenige Wochen nach Horst Janson geht auch die Gattin (dreier Jahre) von uns. Dass sie mit ihm zusammen gesungen hat, erwähnte ich. Und einen Gastauftritt in Salto Mortale und Bastian hatte sie auch. Gern würde man ja mal Das Go-Go-Girl vom Blow-Up sehen, aber wahrscheinlich nur für fünf Minuten oder so. Also sollte ich doch lieber die Folge Kommissar suchen, in der sie mitspielen durfte. [weiter]
Sie teilt schon mal die Initialen mit mir, was vielleicht aber nicht ihr größtes Verdienst ist. In den Siebziegern war sie so ziemlich allgegenwärtig. Wie sehr ich ihre Lieder mochte, kann ich nicht sagen. The first time I ever saw your face
ist sehr schön, oder doch zu kitschig. Feel Like Makin' Love gibt es in einer viel besseren Version, aber ich kann mich nicht erinnern von wem. [weiter]
Vor ein paar Wochen lief im Fernsehen (oder doch Stream?) The Conversation, ein Film mit Gene Hackman, den ich nicht kannte. Francis Ford Coppola. Hackman spielt einen Abhörspezialisten. Im aktuellen Job muss er ein Paar bespitzeln, das sich am Union Square trifft und das, vielleicht, vielleicht auch nicht, einen Mord plant. Und was geht ihn das an, er macht ja nur seinen Job. So wie auch der sehr junge Harrison Ford. Ein schöner kleiner Film, wo wir erleben wie Gene mit seinem Saxophon in seinem Apartment sitzt und verrückt wird. [weiter]
Ernst Hilbich kennt nun wahrscheinlich auch nicht mehr jeder. Ich dagegen sehe mich bei Erwähnung des Namens sofort wieder auf dem Boden vor Lachen liegend. Wenn das jetzt kein false Memory Syndrom ist, dann hat er in irgendeiner TV-Sendung einen Sketch gespielt. Nuft, nuft, mir ist eine Fniege in den Hans gefnogen. [weiter]
De mortuis nil nisi bene and all that. Ich weiß. Immerhin war As Tears go by nicht so schlecht. Aber als damals das hochgelobte Broken English erschien, konnte ich das nicht fassen. Muss man eine Platte aufnehmen, wenn man keine Stimme (mehr) hat? Und die übriggebliebene nur noch jammerig klingt? [weiter]
Gestern sah ich mir anlässlich des Ablebens des Horst Janson zwei Folgen Salto Mortale an. Athen und Istanbul. Leider waren seine Rollen in beiden nicht sehr groß. Er war halt nur der Fänger, Sascha Doria, der sich immer schön hinter dem Dreifachsaltospringer Viggo anzustellen hatte. [weiter]
Letzte Woche war ich auf einer Party, und da kam irgendwann das Thema Musik auf, und jemand behauptete, dass sich der Geschmack ab 45 nicht weiterentwickle. Was ich komisch fand, da das bei mir mit 20 der Fall war. [weiter]
Er war der Lieblingsregisseur einer meiner Ex-Freundinnen. Und ich muss peinlicherweise gestehen, dass mich das eher gegen ihn eingenommen hat. [weiter]