Liedzeit

French Connection II

2026-03-11

Fortsetzungen gelten gemeinhin als nicht so gut. Stimmt meistens. Auch in diesem Fall. Popeye Doyle soll in Marseilles einen Drogenmenschen fassen. Es gibt den erwartbaren Zoff mit der französischen Polizei.

Dann wird er von den Gangstern geschnappt, drei Wochen festgehalten und in der Zeit heroinabhängig gemacht. Kaufen kann man den Mann natürlich nicht. Dann wird er freigelassen, und es folgt eine Cold Turkey-Szene, die nicht schlecht ist, aber auch nicht herausragend.

Aber dann die letzten zehn Minuten. Die Polizei lässt die Drogenhändler auffliegen, der Oberbösewicht flieht, Popeye hinterher. Zu Fuß. Dann gelingt es dem Bösen einen Bus zu nehmen, Popeye rennt dem Bus hinterher, durchs schöne Marseille, bestimmt fünf Stationen. Der Böse steight aus, und im Gewimmel gelingt es ihm, an Bord eines Schiffs zu entwischen, und nun rennt der Held dem Schiff hinterher. Schnaufend, aber wild entschlossen, sich nicht abhängen zu lassen. Und dann, das Schiff verlässt gerade die Bucht, der Böse klettert an Deck, glaubt entkommen zu sein. Popeye feuert zwei Schüsse ab. Der Böse fällt. Eine halbe Sekunde später Abblende und zu sehen bleibt nur: A John Frankenheimer Film. Grandios.

7/10 Video


Kommentare

Keine Kommentare bisher.

Kommentar hinzufügen



|